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| | | Diesel teuerer , Sprit teurer Hammer | So Mai 18, 2008 1:12 am von Dragonheart | Bis Enden dieses jahr soll der Sprit fast 1.90m kosten, das ist doch echt Abzocke.
1,42 Euro für Diesel, 1,40 für Super
Betroffen von den neuen
Höchstpreisen für Diesel waren laut ADAC etwa Autofahrer im Raum um Köln. Sie
hätten für einen Liter Diesel an einigen Tankstellen 1,42 Euro bezahlen müssen,
während Super 1,40 Euro gekostet habe. Trotz der Diesel-Höchstpreise an
einzelnen Tankstellen war der Kraftstoff im bundesweiten Durchschnitt aber auch
über Pfingsten weiterhin billiger als Super. An Markentankstellen habe Diesel am
Pfingstmontag rund 1,42 Euro gekostet, Super 1,45 Euro, sagte eine
MWV-Sprecherin. Der Preisabstand zwischen den Kraftstoffsorten sei damit aber
weiter geschrumpft. In den vergangenen Wochen sei Diesel durchschnittlich
zwischen sechs und acht Cent günstiger gewesen als Super.
Starke Nachfrage an den internationalen Rohstoffmärkten
Grund für die
derzeit hohen Diesel-Preise ist nach Einschätzung des MWV die starke Nachfrage
nach dem Kraftstoff an den internationalen Rohstoffmärkten. "Die Einkaufskosten
für Diesel sind weiter gestiegen und haben den Kostenvorteil weiter
aufgefressen" teilte die Sprecherin mit . Diesel war bislang an den Tankstellen
günstiger, weil Autofahrer für den Kraftstoff etwa 20 Cent weniger
Mineralölsteuer zahlen müssen. Der Mineralölsteuersatz für Normal- und
Superbenzin liegt bei 65,5 Cent je Liter, für Diesel bei 47 Cent. Die
durchschnittlichen Einkaufskosten für Diesel lagen im Mai bisher bei 63, für
Super bei 49 Cent.
Schwächelnde Weltkonjunktur und niedrigere Nachfrage
Neben den rasant
steigenden Rohölpreisen könnte nun aber auch die schwächelnde Weltkonjunktur zu
einer niedrigeren Nachfrage nach Öl als bislang erwartet führen, prognostizierte
die IEA in ihrem Monatsbericht. Der Bedarf werde in diesem Jahr im Schnitt bei
86,8 Millionen Barrel pro Tag liegen, sagte die Interessenvertretung der
Ölverbraucherländer voraus. Dies sind 390.000 Barrel (ein Barrel sind 159 Liter)
weniger als vor vier Wochen erwartet. Im Vergleich zum vergangenen Jahr würde
die weltweite Ölnachfrage damit aber noch immer um 1,2 Prozent ansteigen, hieß
es. In den Industrieländern werde die Nachfrage in diesem Jahr jedoch
zurückgehen, erklärte die IEA. Außerhalb der Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) werde der Bedarf durch das weiter stark
wachsende China und die Nahost-Region um 3,7 Prozent zulegen.
Dragonheart
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